Quest Software Eines der Hauptprobleme welche bei der Datensicherung und Datenwiederherstellung auftreten ist die Tatsache, dass die meisten Ansätze sich hierbei lediglich auf die Daten fokussieren. Daten wiederherstellen zu können ist wichtig, aber der Hauptgrund warum ein Datenwiederherstellungsprozess viel Zeit in Anspruch nimmt sind die vielen Abhängigkeiten der Applikationen und das managen der unterschiedlichen Rollen die oftmals in der richtigen Reihenfolge wiederhergestellt werden müssen, andernfalls wäre eine Datenreplikation mit Problemen behaftet.

Einen Ansatz für die ganzheitliche Konzeptionierung von Datensicherungen und Datenwiederherstellung verfolgt der US-Hersteller Quest Software der die Applikationen und die jeweiligen Benutzer-Rollen sowie die SLAs in den Mittelpunkt des Datenwiederherstellungsprozesses setzt. Das Unternehmen hat kürzlich sein neues Programm NetVault Extended Architecture vorgestellt welches man als Tor oder auch Gateway zu einer Reihe von Cloud-Storage Anbietern bezeichnen kann. So ist NetVault Extended Architecture (XA) nicht nur eine integrierte Datensicherungslösung mir Wiederherstellungsoption für kritische Anwendungen, sondern sie erlaubt es auch die physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen mit zu umspannen.

Gemäß Greg Davoll, Produkt-Marketing Dirketor für NetVault organisiert NetVault extended Architecture Backup und Recovery-Prozesse als Arbeitseinheiten von Applikationssätzen die in Abhängigkeiten zu einander stehen. Zum Beispiel: Statt lediglich die Daten eines Microsoft-Exchange Servers zu sichern, kann die IT sowohl Exchange, das Windows-Server Betriebssystem und die Virtuellen Maschinen in denen es betrieben wird sowie jede hiermit assoziierte Unified Communication Anwendung in einem Vorgang speichern.

Sofern genug Zeit in Form von mehreren Tagen vorhanden ist, die ein Wiederherstellungs-Prozess dauern kann, gibt es diesbezülich nichts negatives hierüber zu sagen. In einer Welt in der jedoch die Wiederherstellungszeit im Vordergrund steht, weil gerade die entsprechende Downtime sehr viel Produktivität und Geld kostet ist es demzufolge logisch, dass die traditionellen Ansätze hinsichtlich der Backups- und Recovery Prozesse nicht mehr im eigentlichen Fokus des Interesses der Anwender stehen.