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SSD wird vom Bios nicht erkannt ? Power Cycling kann helfen

PowerCycling hilft mitunter bei SSDs die sich nicht erkennen lassen

Einige Bestandteile der Firmware von SSDs reagieren relativ anfällig auf Stromschwankungen oder Unterbrechungen. Im Falle eines Defekts am SSD-Controller kann man hierbei selber nicht mehr viel machen, jedoch gibt es ein weiteres Fehlerbild, was insbesondere bei Crucial SSDs recht häufig anzutreffen ist: Der SSD Panic Mode

Der SSD-Panic Modus unterscheidet sich vom Symptom her nicht im geringsten von einem defekten Controller und äußert sich dadurch, dass die betroffene SSD im Bios nicht mehr erkannt wird. In einen Panic-Modus verfallen Solid-State-Disks zumeist immer dann, nachdem sie von einem Stromausfall betroffen wurden. Dies resultiert aus der Tatsache, dass die Firmware der SSD im Falle eines Stromausfalles nicht genügend Zeit hat interne Operationen der SSD korrekt abzuschließen. 

Um eine Solid-State Disk, die vom System nicht mehr erkannt wird wieder aus dem Panik-Modus herauszubekommen, können folgende Schritte hilfreich sein: 

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Controller-Probleme bei SSD Datenrettung

Datenrettung von Solid-State Disk
 

Nahezu komplett alle SSDs in denen ein Sandforce-Controller steckt, erweisen sich im Falle eines Defekts als nicht rettbar.

Auch die neuen Vertex-4 SSDs des Herstellers OCZ in denen ein neuartiger Indilinx-Controller steckt stellen sich als problematisch bei der Datenrettung heraus.

Hintergrund hierbei ist in den meisten Fällen eine komplexe hardwarebasierte AES-Verschlüsselung, bei denen die Daten verschlüsselt ins NAND geschrieben werden. Die hierfür erforderlichen Schlüssel zur Dekodierung liegen im Controller und sind üblicherweise einzigartig. Somit wird eine herstellerseitige übertriebene Ausstattung mit Sicherheitsmerkmalen zu einer Einbahnstraße in Fällen von Datenverlust.

Kunden mit SSDs in denen ein Sandforce-Controller verbaut ist, sollten einen sehr genauen Fokus auf die Backup-Strategie Ihrer SSDs legen. Rechen- und Data Center die aus Performancegründen RAID-Systeme mit SSDs bestücken können wir vor dem Einsatz von Sandforce-Controllern nur warnen.

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SanDisk rüstet Lenovos X1 Ultrabooks mit SanDisk X100 SSDs aus

Lenovo Ultrabook X1 CarbonSanDisk, den meisten bekannt als einer der Marktführer bei NAND-Flash basierenden Speicherprodukten, beliefert Lenovo mit seinen X100 Solid-State-Disk Modellen. Eingesetzt wird die SanDisk X100 SSD im Lenovo ThinkPad X1 Carbon, einem der bis dato leichtesten 14" Ultrabooks.

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon wiegt weniger als 1,36kg, verfügt über ein Gehäuse aus extrem leichtem Carbon-Fiber Material, bietet optional integrierte 3G-Konnektivität und wird mit einer SanDisk X100 SSD mit 256GB Speicherkapazität ausgeliefert.

Die Bauform der SanDisk X100 SSD ist hierbei wesentlich kleiner, als man es von einer typischen SSD her kennt. Hintergrund für diese Normabweichung seitens SanDisk, war die Bestrebung das Gewicht des Lenovo X1 so leicht wie möglich auszulegen. SanDisk bietet die X100 SSD-Festplatte in Speicherkapazitäten von 128 GB und 256 GB an.

JMicron JMF667 SSD-Controller - Fertigungsprozess auf 55nm

Asiatische Branchendienste berichten, dass JMicron Technology für die zukünftige Produktion seines JMF667 SATA 6G/sek. SSD-Controllers auf den 55nm Fertigungsprozess von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) zurückgreifen will. JMicron plant die Markteinführung des neuen JMF667 SSD-Controllers für September-Oktober 2012. Der JMF667 SSD-Controller unterstützt NAND-Flash-Speicher von Toshiba und Micron/Intel sowie mSATA, mSATA mini und NGFF (Next-Generation-Form-Faktor) Spezifikationen, zusätzlich unterstützt der JMF667 diverse Stromsparfunktionen. Für den JMS569 USB 3.0 zu SATA 6G/sek. Controller kündigte JMicron zudem einen Wechsel von TSMCs 0.13 Fertigungsprozess zu 85nm ICs an. Auch Phison Electronic und LSI kündigten die Einführung eines 55nm Fertigungsprozesses für neue Controller an.