E-Mail Downtime für viele Unternehmen gleichbedeutend mit Produktivität- Zeit- und Datenverlust

Microsoft Exchange und Microsoft Office SharePoint-Server sind die wohl weltweit am häufigsten eingesetzen E-Mail und Content-Management-Anwendungen. Im Falle einer Downtime und eines Datenverlust dieser Applikationen, hat diese, gemäß einer US-Studie, unmittelbaren Einfluß auf die Geschäftsentwicklung des jeweiligen Unternehmens.

Nahezu die Hälfte aller befragten US-Unternehmen (42 Prozent) hatten jedoch in der Vergangenheit einen Datenverlust mit einer dieser beiden Anwendungen zu beklagen. Wobei 59% der Unternehmen berichteten, dass es im Mittel einen halben Arbeitstag gebraucht hat um die verlorenen Daten wiederzustellen. Dies ergab eine Befragung von 326 IT-Managern, Ingenieuren und Vertriebspersonal durch den US-Amerikanischen Dienstleister Kroll Ontrack, einem Anbieter von Datenrettungs-, IT-Forensik- und Informations-Management-Lösungen.

Ein Viertel der befragten Unternehmen berichtete hierbei auch über einen mehrfachen Datenverlust. Jedoch variiert hierbei die Schwere des jeweiligen Datenverlusts: Mit 20 % kategorisierten die befragten Unternehmen Ihren Datenverlust als schwerwiegende Störung im Rahmen einer Server-Downtime. 16% beurteilten ihren Datenverlust als größere Störung, während 37 Prozent der Befragten den erlittenen Datenverlust als geringere Störung des Geschäftsbetriebes kategorisierten. Weitere 18 % der befragten Unternehmen gaben im Rahmen der Studie an, in der Vergangenheit durch Datenverlust nur minimal betroffen gewesen zu sein.

Die Datenwiederherstellung empfanden die meisten befragten Unternehmen als zeitintensives und teures Unterfangen. Während 59 Prozent der Unternehmen im Durchschnitt einen halben Arbeitstag aufwenden mussten um die Systembereitschaft wieder herzustellen, gaben 14 Prozent an mehrere Tage benötigt zu haben, weitere 5 Prozent der Unternehmen bestätigten, dass der erlittene Datenverlust so groß war, dass sich das betroffene Unternehmen auch bis zum eigentlichen Zeitpunkt der Befragung hierbei nie wieder wirklich erholt hat.

Um die verlorenen Daten wiederherzustellen haben 26 Prozent der befragten Unternehmen hierbei Daten von existierenden Backups zurückgespielt. Dicht gefolgt von 21 Prozent bei denen das Problem innerhalb des Unternehmens behoben werden konnte ohne externe Hilfe zu konsultieren. Bei 18 Prozent der Befragten wurden die Daten neu erzeugt oder wiederholt eingegeben und bei 14 Prozent der Befragten wurden die Daten eigenständig mittels Einsatzes einer Datenwiederherstellungssoftware wieder gerettet. 60 Prozent aller befragten Unternehmen gaben an, dass der finanzielle Umfang des Datenverlusts im Minimum 50.000 US$ oder größer betrug und bei 3% der wurde der erlittene Schaden mit über 1 Mio. US$ beziffert.