Nahezu komplett alle SSDs in denen ein Sandforce-Controller steckt, erweisen sich im Falle eines Defekts als nicht rettbar.

Auch die neuen Vertex-4 SSDs des Herstellers OCZ in denen ein neuartiger Indilinx-Controller steckt stellen sich als problematisch bei der Datenrettung heraus.

Hintergrund hierbei ist in den meisten Fällen eine komplexe hardwarebasierte AES-Verschlüsselung, bei denen die Daten verschlüsselt ins NAND geschrieben werden. Die hierfür erforderlichen Schlüssel zur Dekodierung liegen im Controller und sind üblicherweise einzigartig. Somit wird eine herstellerseitige übertriebene Ausstattung mit Sicherheitsmerkmalen zu einer Einbahnstraße in Fällen von Datenverlust.

Kunden mit SSDs in denen ein Sandforce-Controller verbaut ist, sollten einen sehr genauen Fokus auf die Backup-Strategie Ihrer SSDs legen. Rechen- und Data Center die aus Performancegründen RAID-Systeme mit SSDs bestücken können wir vor dem Einsatz von Sandforce-Controllern nur warnen.

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