Datenverluste verkörpern ein Thema, über das mittlerweile in allen Medien ausführlich berichtet wurde. Die meisten Bürger sind deshalb bestens informiert und wissen daher genau, wie ungemein wichtig es ist, von wichtigen Dateien regelmäßig Sicherheitskopien anzufertigen und diese auf anderen Datenträgern abzulegen.

Dennoch kommt es immer wieder zu Datenverlusten, weil keine Sicherheitskopien gemacht wurden. Je nach Bedeutung der Dateien kann es daraufhin erforderlich sein, eine Datenrettung durchzuführen. Allerdings will dieser Schritt gut überlegt sein bzw. sollte man sich zunächst ein Angebot einholen, bevor ein Auftrag erteilt wird. Je nach Art des Schadens können nämlich stattliche Kosten entstehen. Unternehmen können diese Kosten meist leichter aufwenden, doch bei Privatpersonen sind die finanziellen Mittel im Regelfall begrenzt.

Keine Angst vor den Kosten einer Datenrettung brauchen diejenigen zu haben, die über einen guten Versicherungsschutz verfügen. Es gibt mittlerweile Versicherungen, mit denen Privatpersonen vorsorgen und somit sicherstellen können, dass im Ernstfall die Kosten von einem Versicherer getragen werden. Dieser Schutz ist über die Hausratversicherung zugänglich.

Allerdings gilt es zu wissen, dass die Übernahme von Datenrettungskosten nicht bei jeder Hausratversicherung enthalten ist. Genau genommen handelt es sich hierbei um eine Leistung, die bislang von nur wenigen Versicherern angeboten wird. Im Rahmen einiger Premium-Tarife ist sie enthalten, teilweise besteht aber auch die Möglichkeit, diese Art von Absicherung über eine Option gezielt hinzu zu buchen.

Weil die Hausratversicherung so wichtig ist, verfügt sie über einen hohen Grad an Verbreitung. Sofern man selbst wichtige Dateien hortet und sicherstellen möchte, dass im Schadensfall eine Kostenübernahme für eine Datenrettung gewährleistet ist, sollte der bestehende Tarif geprüft werden. Falls noch kein Schutz besteht, empfiehlt es sich, diesen zu schaffen, indem beispielsweise der Hausrattarif gewechselt wird.